Legenden

Legende über den Wels von Koknese

„Mal dachte ein Wels, dass das Leben in Daugava zu schwer ist, deshalb begann er aufwärts zu schwimmen und schwamm in den Fluss Ogre. Dort traf er einen Barsch. Als Ankömmling, fragte er ihn: „Wie gut geht es denn hier?

Der Barsch sah sich den Wels gut an und beschloss bei sich - wenn dieser in unserem Fluss zu leben beginnt, wird es nicht gut sein! Ich muss versuchen ihn loszuwerden. Deshalb antwortete er: „Ach und weh!! Tag für Tag wird das Leben immer schwieriger. Es sind nicht mehr die alten Zeiten! Denkst du, dass wir - Barsche die ganze Zeit so klein waren, wie ich jetzt bin? Du, Wels, bist jetzt groß und fett, aber der Vater meines Vaters war viel größer als du sowohl in Breite als auch in Länge! Aber siehst du, wie ich jetzt bin?! Wir werden hier vor Hunger und verschmutztem Wasser leiden!! Hier wirst du auch bald so klein wie ich.

Als er dies hörte, begab sich der Wels eilig zurück in die Daugava und siedelte sich in Koknese neben der Burgruine an, wo die Perse in die Daugava mündet. Da entschloss er sich auch für immer niederzulassen. Gelegentlich wurde die Ruhe vom Schießen der Kanonen in der Burgruine oder von dem Gebrüll der Motorboote gestört, dafür kamen aber von dem Park oft so schöne Musik und lustiges Stimmengewirr! Im Winter konnte er ruhig schlafen, weil er wusste, dass der Frühling kommen wird und wieder das große Welsweckenfest da ist! Da gibt es so viel zu tun!

Sie werden es selbst sehen - nirgendwo gibt es ein besseres Leben als in Koknese!“

Autor der Legende: Ingrīda Frīdenberga

 

Legende über die Burgruine von Koknese

Es lebte einmal ein Gutsbesitzer in der Burg von Koknese. Er hatte nur eine einzige Tochter, die sehr schön war. Was sie wollte, erfüllte ihr Vater. Da die Tochter schön war, dann, fehlte es nicht an Bräutigamen. Die Tochter wies alle ab, da sie sich in einen kräftigen und jungen Knecht des Vaters verliebt hatte. Die Tochter habe den Knecht gezwungen, zu ihrem Vater zu gehen und um ihre Hand anzuhalten. Der Knecht sagte, dass er Angst hat. Dann ärgerte sich das Mädchen, ging zu ihrem Vater und kündigte an, dass sie den Knecht heiraten wird. Auch jetzt dachte sie, dass der Vater ihr gehorchen wird, diesmal war aber alles anders: der Vater wurde so furchtbar böse, dass er grünes Feuer spuckte.

Den Knecht ließ er sofort in Ketten legen und in ein Verlies werfen, die Tochter hat er aber in ein Turmzimmer eingesperrt.

Der Gutsbesitzer habe beide gefragt, ob sie solche dummen Gedanken aus dem Kopf werfen werden, sie weigerten sich aber.

Der Gutsbesitzer wurde zornig und ließ den Knecht zum nahe gelegenen Berg Ziles führen, wo sich der Radgraben befand, den Knecht an das Rad anbinden und von dem Berg hinunter rollen, um ihn zu zerstückeln. Die Tochter sah das alles durch das Turmfenster, konnte in der großen Liebe ohne den geliebten Knecht nicht leben, sprang hinunter und kam ums Leben.

Auch jetzt sei um Mittag ein schönes Mädchen zu sehen, das auf dem Stein säße und ihr Haare bürste. Wenn die mutigsten sich ihr nähern, verschwinde sie, wenn sie aber fliehen, dann liefe sie nach und denke, dass es ihr geliebter Knecht sei.

Schriftlich festgehalten von A. Urga. 1932, in Koknese

 

Das Mädchen von Perse

Niemand wusste, woher sie kam und wohin sie ging, nur die Leute der nahe gelegenen Häuser bemerkten ein Mädchen, das sich oft in der Nähe des Wasserfalls von Perse aufhielte. Es sang schön - seine Stimme klang weit, aber am Abend konnte man es noch weiter hören, es war wie das klare Klingen einer Glocke. Das Mädchen war ungewöhnlich, sie meidete Menschen und blieb lieber andere Wege. Niemand wusste, wo sie lebt, wer ihre Eltern sind. Früher war das Mädchen hier nicht gesehen. Die Leute nannten sie auch - das Mädchen von Perse.

Am Ort, wo die Perse in die Daugava mündet, flocht sie Kränze aus Löwenzahn, und ließ diese auf die Wellen des Flusses. Wenn der Löwenzahn verblühte, flochtt sie Kränze aus Mohn, Kornblumen, Gänseblümchen, und dann schließlich im Herbst aus buntem Laub. Im Winter bemerkten Leute sie oft auf der hellen Brücke über der Perse. Es geschah im dem Jahr, bevor die Ufer der Daugava überflutet wurden. Im Frühjahr gab es das Mädchen nicht mehr. Alle waren an sie gewohnt, daher fragten sie einander - „Wo ist das Mädchen von Perse?“. Die Zeit verging, an den neuen Ufern der Daugava erblühten Löwenzähne, danach Kornblumen, Mohne und Gänseblümchen, aber das Mädchen gab es nicht mehr. Dieser Fall schien den Leute schon aus dem Gedächtnis verschwunden, bis an einem Tag, unweit von dem Ort, wo einst der Wasserfall sich befand, ein im Stein gemeißeltes Mädchen erschien. Gebückt, als ob ihrer Perse und der schönen Zeit nachtrauern würde, die Sie dort verbracht hatte. „Sehen Sie, unser Mädchen von Perse ist zurück!“ - die Leute freuten sich und waren zugleich auch betrübt.

Autorin der Legende: Andra Gaigala

 

Ferding von Koknese

In Koknese begab sich Rudolfs Blaumanis eines Abends in die alten Burgruinen. Das Wetter war herbstlich, es begann zu dämmern, das hat aber den Schriftsteller nicht entmutigt, den Weg fortzusetzen. Als er an die Burg kam, habe ihn ein seltsames Gefühl übermannt, als ob ihn jemand rufen würde und auffordern würde dorthin zu gehen, wo einst die Türme der großen Burg gestanden sind. Dann ging er zu dem Ort, der ihn wie ein Magnet anzog. Inzwischen ging die Sonne unter. Unweit von der Stelle, wo die Schlosstürme sich befinden könnten, bemerkte er in der Mauer einen ungewöhnlichen Schein, der nicht von der Sonne kam. Wirklich, wenn Blaumanis näher kam, bemerkte er zwischen den Mauersteinen einen ungewöhnlich hellen Gegenstand. Als er diesen in die Hand nahm, stellte es sich heraus, dass es Geld - ein Ferding war, dabei so glitzernd, als ob er erst gerade geprägt worden wäre! Der Schriftsteller beobachtete den ungewöhnlichen Fund lange, dann legte er diesen in die Tasche, um ihn zum Landgut Koknese zu bringen, wo er zu der Zeit wohnte. Doch dann geschah etwas Unerwartetes, von dem Ferding kam solche Hitze, dass Blaumanis ihn nicht mehr in der Tasche lassen und sogar nicht in der Hand halten konnte, er habe ihn wieder schnell zurück gelegt. Dann habe er gedacht, dass es nicht so gelassen werden dürfe - der Ferding sollte versteckt werden, wenn der Geist der Burg ihn schützt und nicht wegbringen lässt, also ist ers nicht für die für die Üffentlichkeit bestimmt. So habe Blaumanis den Ferding sorgfältig in einer Maueraussparung versteckt. Als er zurück zum Landgut kam, habe er den Leuten von dem außergewöhnlichen Ereignis erzählt. Aber glaubt denn jemand einem Schriftsteller? Am nächsten Tag begab sich Blaumanis wieder in die Burgruine von Koknese, um den Ferding, egal wie, aber zum Landgut zu bringen. Doch, obwohl er den Ferding an einem für ihn bekannten Ort versteckt hatte, war er nicht mehr aufzufinden. Später haben alte Leute dem Schriftsteller erzählt, dass es so was gäbe - der Ferding der Burgruine zeige sich nur für Auserwählte und das bringe Glück. Blaumanis habe gedacht, dass dieser Ort besonders ist und ging nicht mehr, um den Ferding zu suchen. Nur, wenn er in Koknese war, gerade nach diesem Ereignis, sei Blaumanis das Schreiben sehr leicht von der Hand gegangen.

In Erinnerung an dieses Ereignis, und jetzt kann jeder, der nach Koknese kommt, seinen besonderen - Glücksferding prägen. Die Leute erzählen nur, dass abends bei Sonnenuntergang in der Burgruine manchmal ein ungewöhnlich heller Glanz zu sehen sei.

Autorin der Legende: Andra Gaigala

 

Faun und Koknese

Es lebte einmal am Ufer der Perse ein schönes Mädchen, das Koknese hieß. Den ungewöhnlichen Namen gab ihr der Vater – ein Forstarbeiter, der im Wald Bäume trug. Wenn Koknese den achtzehnten Sommer hatte, begab sie sich an der Sommersonnenwende in den nahe gelegenen Wald. Es war ein seltsamer Tag, der Wald rauschte so ungewöhnlich und Koknese schien es, dass aus der Ferne jemand ihr zuschaute. Sie irrte sich nicht - in der Nähe befand sich der Faun, der Gebieter der Felder und Wälder. Er beobachtete die schöne Koknese schon eine Zeit lang, wie sie Wiesenblumen pflückte, wie sie sich um das Haus kümmerte. Obwohl ein Gebieter, hatte Faun bisher nicht gewagt, das Mädchen anzusprechen. An dem Tag geschah Unerwartetes, Faun kam zu nah und Koknese bemerkte ihn. Das Mädchen erschrak und floh aus dem Wald, und ließ alle Maien auf dem Pfad liegen. Der Faun hat seinen Fehler verstanden, er sammelte alle Maien und folgte Koknese. So kam er in den Park, wo Koknese aus seinem Augen verschand. Faun kreiste, suchte verzweifelt, aber - nichts. Müde begab er sich zur Perse, um zu trinken, aber auch das gab ihm keine Ruhe, mit einem Schluck Wasser im Mund eilte er in den Park zurück. Schließlich schien es ihm, dass hinter einem Baum Koknese war, Faun eilte so schnell nach vorne, dass er die Steinmauer nicht bemerkte, aber es war schon zu spät - er lief direkt in die Wand, so dass nur der Kopf draußen blieb. Der Wasserschluck stoß aus dem Mund von Faun aus und wurde zu einem Wasserstrahl. Selbst jetzt kann man neben dem Springbrunnen durch das Wasser hören, wie der Faun den Namen seiner Geliebten haucht - Kok-ne-se ...

Autorin der Legende: Andra Gaigala

 

Der neugierige Wels

In der Daugava, gegenüber Koknese, lebte ein Wels. Wels wie Wels, nur sehr neugierig. Als alle Wasserbögen erkundet waren, lenkte der Wels sein Augenmerk auf die Ufer der Daugava. Aber - wie viel kann man aus dem Wasser sehen? Wenig, ganz wenig. Dann entschloss der Wels, auf das Festland zu gelangen. Es blieb nur eins - aus dem Wasser heraus zu kommen, das war aber nicht einfach zu tun, da der Wels weder Hände, noch Füße hat. Und keine Idee, wie es zu bewerkstelligen wäre. Nach ein paar Anstrengungen im Schlamm am Ufer entschloss der Wels sich, klüger zu handeln. Zunächst sprach er mit Wels-Vätern, dann mit Wels-Großvätern, aber auch sie wussten nicht, wie ihm zu helfen sei. Verstanden, dass er nur selbst damit zurechtzukommen haben würde, legte er sich in den tiefsten Wasserstrom, um zu überlegen. In der Nacht, als der Mond die Gewässer der Daugava beleuchtete, war der Plan fertig - er fand den größten Stein, der am nächsten bei Koknese war, und wartete auf den richtigen Moment. In der nächsten Nacht, als die Strahlen des Vollmonds die Wellen berührten, nahm der Wels alle seine Kräfte zusammen, stützte sich mit dem Schwanz gegen den Stein und sprang aus dem Wasser heraus. Das war so ein beträchtliches Geplätscher! Nach einem großen Bogen landete er in der nahe gelegenen Wiese. Was sollte weiter getan werden? Die Vollmondnacht ist voll von Wundern, es bleibt nur zu wollen und - Träume gehen in Erfüllung! Sobald der Wels das Festland berührte, so bekam er Füße anstatt dem Schwanz und Hände anstatt der Schultern. Mit den ersten unsicheren Schritten lernte er zu gehen, bis es ihm schon ziemlich gut gelang. Doch obwohl Wunder sich erfüllen, kam der Traum in dem Moment zu Ende, als die hellen Strahlen des Mondes von einer großen Wolke verdeckt wurden, somit wurde die Macht des Vollmondes aufgelöst. Der Wels verlor sofort seine neu gewonnene Fähigkeit zu gehen. Nach Unterstützung suchend, hielt er sich an den nächsten Gegenstand und erstarrte wie versteinert. So steht er da noch heute. Nur in Koknese redet man, dass in hellen Vollmondnächten der Wels kurz wieder die Fähigkeit zu gehen gewinnt und sich zur Daugava begibt, um wieder etwas zu schwimmen.

Autorin der Legende: Andra Gaigala

 

Kellerchen des Teufelchens

Er war ein kleines, verwirrtes Teufelchen, das Glück suchend auf der Welt herumstrich. Er war durch viele Länder gereist, als er hörte, dass in Koknese das Glück zu finden sei Das Teufelchen begab sich fix dorthin. Aber - wo soll man in Koknese nach dem Glück suchen? Jeder weiß, dass es nicht wie eine Blume gepflückt oder wie Wasser geschöpft werden kann - das Glück kommt, wenn man es nicht erwartet. Nur war dieses Teufelchen sehr ungeduldig, er wollte alles auf einmal. Um das Glück schneller zu finden, ging er durch die Wiesen und Wälder von Koknese, schwamm durch die Daugava, aber fand das Gesuchte nicht. Schon müde schaute das Teufelchen in die Ferne. In dieser Nacht leuchteten im Park von Koknese Irrlichter auf. Das Teufelchen erinnerte sich an das von dem Großvater Gesagte, dass das Glück lockend hell ist, und lief schnell zu den Lichtern und versuchte, diese zu fangen, das eine, das zweite, das dritte. Es schien nur, dass diese nur mit ihm spielten, weil - sobald er eins fasste, so erlosch es sofort. Früh am Morgen blieb nur ein Licht. Teufelchen griff fix nach diesem, aber auch dieses erlosch vor seinen Augen. „Es kann nicht so sein, wenn ich das Glück nicht fangen kann, so kann ich es ausgraben!“ - dachte Teufelchen bei sich und begann, den Boden genau an der Stelle zu graben, wo das letzte Licht erloschen war. So grub und grub er, bis er eine große Grube hatte, auf dem Boden davon bemerkte er einen silbernen Ring, er riss an dem Ring und hob eine große, mit Münzen gefüllte Lade aus dem Boden heraus. „So, hier ist mein Glück!“ - rief Teufelchen und freute sich ochsenmäßig. Die ausgegrabene Grube verwandelte er in einen Keller, und legte die Geldlade an eine sichtbare Stelle. Beim Eintritt der Menschen in den Keller versteckte sich Teufelchen. Ihm gefallen Sachen, welche den glänzenden Münzen ähneln, deshalb begehrt er oft einen glänzenden Knopf oder ein Bonbon. Als einmal der Schriftsteller Rudolfs Blaumanis sich in den Keller verirrt hatte, flüsterte das Teufelchen ihm seine Abenteuer von der Kindheit in den Ohr. Jetzt schützt Teufelchen nicht nur seine Geldlade, sondern auch das ganze Koknese, weil es sein glücklicher Ort ist.

Autorin der Legende: Andra Gaigala

 

Eichen der Ewigkeit

Es geschah vor langer Zeit - in der Zeit, als es an der Stelle Kokneses weite Wälder und Wiesen gab. Hier ließen sich vier Brüder nieder. Ihnen gefielen die schnelle Daugava und die mysteriöse Perse. Nicht weit von dem Ort, an dem die Perse in die Daugava mündet, bauten die Brüder ihre Häuschen. Die waren vier niedrige Holzhäuschen mit kleinen Fensterchen und ebenso kleinen Schornsteinchen. An jedem Häuschen pflanzten die Brüder eine Eiche. Die Zeit verging, die Umgebung änderte sich. In Koknese fanden sich immer mehr Leute ein. Die von den Brüdern gebauten Häuschen waren schon längst nicht mehr da, anstatt dieser standen neue Häuser, nur die Eichen grünten immer noch. Es sah aus, dass die Zeit über sie keine Macht hat. Es kam aber einmal der Tag, wenn auch die Eichen ihr üppiges Laub verloren - von den mächtigen Gestalten blieben nur die stattlichen Stämme übrig. Wenn es den Eichen schien, dass alles vorbei sei, und es die Zeit sei, der Ewigkeit zu gehören, wurden diese von einem Bildhauer bemerkt. Er wusste, was zu tun ist. Um ein zweites Leben zu geben, gestaltete er eine Skulptur aus den Eichen. Drei stattliche Eichen ragen wieder stolz in den Himmel, und nur die vierte, die kleinste bewacht ihre Ruhe. Solange es in Koknese Eichen gibt, wird es stark und mächtig sein. Wächst an deinem Haus eine Eiche?

Autorin der Legende: Andra Gaigala

 

 

Nachtmusik

Als Blaumanis im Landgut von Koknese Prototypen für die Gestalten von Edgar und Kristine fand, wusste er nicht, dass nach vielen Jahren etwas Seltsames geschehen würde. Um Mitternacht, wenn der Nebel die nähere und weitere Umgebung übernimmt, kann jeder sehen, wie zwei Silhouetten - einer Frau und eines Mannes, sich von dem Landgut von Koknese zur Musikschule bewegen. Sie eilen nicht, ein paar Zentimeter über dem Boden schwebend bewegen sie sich vorwärts. Ihre Kleider sind aus einem anderen Jahrhundert. Beide sind wie einsame Schatten, die, wenn sie an die Schule kommen, durch die Haupttür treten. Bald wird die Nachtruhe durch Klavierklänge unterbrochen. Im Mondlicht ist es zu sehen, dass im großen Saal ein blasses Licht aufblinkt. Dort tanzt Edgar mit Kristine. Sobald die ersten Sonnenstrahlen erscheinen, gleiten sie ebenso ruhig wie sie gekommen sind durch die Tür, um zurück in das Landgut zu gehen. Am Tag ist alles ruhig, nichts zeugt von den Ereignissen in der Nacht, nur manchmal ist der Klavierdeckel offen geblieben oder ein Gegenstand liegt nicht an seiner üblichen Stelle. Wo sie leben, weiß niemand wirklich. Auf dem Landgut zeugen von der Anwesenheit der beiden unerklärliche Geräusche und das seltsame Gefühl, dass noch jemand in der Nähe ist. Nur die mutigen, welche beide zusammen sehen und nicht erschrecken, erwartet in naher Zukunft Erfolg.

Autorin der Legende: Andra Gaigala